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                                                                                                                   update: 31.08.2010

 

 

Basketball: Abenteuer 2. Regionalliga

Am 18. September gehen die Basketballer des RC Borken-Hoxfeld zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der 2. Regionalliga an den Start. Nach dem Durchmarsch in der Oberliga heißt es ab sofort allerdings erst einmal: Kleinere Brötchen backen.
Der sportliche Leiter Jochen Kiebel: „Wir werden jetzt auch mal wieder Spiele verlieren. Auch zuhause, wo wir in der Meisterschaft seit drei Jahren ungeschlagen sind“.Der Kader der letzten Saison wurde nicht komplett verändert. Kiebel: „Wir wollen mit heimischen Spielern den Klassenerhalt sichern.“

 

Neu im RC-Kader: Alexander Looks

 

Zum Personellen: Jan Flemming ist berufsbedingt nicht mehr dabei. Michael Kunzendorf will sich mehr auf sein Studium konzentrieren und wird in der 2. Mannschaft spielen. Andreas Hesselmann und Sven Krechting können aus beruflichen Gründen den Mehraufwand 2. Regionalliga nicht bewältigen.

Noch einmal der RC-Manager Kiebel: „Bei diesen beiden Spielern hoffen wir, dass sie in der 2. Mannschaft spielen werden.“

 

Neu im RC-Kader: Steffen Döhler

Mit Steffen Döhler und Alexander Looks (die BZ berichtete) konnten zwei junge Centerspieler verpflichtet werden, die Trainer Borgmann gut ins Konzept passen: „Beide machen einen sehr guten Eindruck und wir können die nächsten 3 bis 4 Jahre mit ihnen planen.“

Im Gespräch mit der BZ erläuterte Jochen Kiebel die Grundausrichtung des Zweit-Regionalligisten: „Wir wollen uns mittelfristig in der 2. Regionalliga etablieren, aber nicht um jeden Preis.“ Aus diesem Grund stehen neben den gestanden Spielern aus der letzten Saison - Dennis Dunker, Heiner Holtkamp, Rob Stearns, Haris Dzaferagic, Magnus Fechtner, Martin Gruczyk, Stefan Mathmann, Mathias Bosse und Jörg Demes - vier weitere Spieler im erweiterten Kader/Perspektivkader: Christopher Vornholt, Jan Beckmann und Vito Diaferia sind noch Jugendspieler und werden vorerst in der 3. und 2. Mannschaft spielen. Miguel Figureido wird zunächst in der 2. Mannschaft spielen.

 

Bis auf den neuen US-Boy, der in den nächsten Tagen in Borken eintreffen wird, präsentierte sich der komplette Kader des RC Borken-Hoxfeld am vergangenen Wochenende den Fotografen.
(Fotos: Klocke)


Im festen Kader um Spielmacher Rob Stearns stehen also elf Spieler. Den 12. Platz hat der RC inzwichen hochkarätig besetzt. Aus den USA, Bundesstaat Florida, konnte Bryan Foltice verpflichtet werden. Der Point Guard - der auch schon für den Regionalligisten aus Wulfen gespielt hat - kommt nach Deutschland und wird als Dozent an der Uni in Münster arbeiten.

Obwohl Foltice mehrere Angebote vorlagen, entschied er sich für Borken. Dort gefiel ihm das Konzept am besten. Der US-Boy wird Anfang September auf einer Pressekonferenz offiziell dem Borkener Basketball-Publikum vorgestellt.

Er hat die Absicht bekundet, die nächsten 3 bis 4 Jahre beim Remigianer-Club spielen zu wollen. Außerdem wird er in der neuen Saison die zweite Herrenmannschaft coachen.

Zu den Chancen seines neuen Teams in der kommenden Saison befragt, äußerte sich RC-Coach Sebastian Borgmann optimistisch:

„Wir wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dazu ist wichtig, dass wir mindestens Neunter werden, da man immer mit einem zusätzlichen Absteiger rechnen sollte. Vor allem, da BBV Hagen schon als erster Absteiger in die 2. Regionalliga fest steht! Unser Ziel sollte ein einstelliger Mittelfeldplatz sein.“

 


 

In dieser Liga kann man mit Basketball schon Geld verdienen

Die 2. Regionalliga wird für die heimischen Basketballer ein ganz neues Abenteuer mit sich bringen. Zu den Favoriten gehören Hagen-Haspe, Bielefeld und Ibbenbüren. Dass die zweithöchste Spielklasse im Westdeutschen Basketball-Verband ein hohes Niveau hat, zeigt sich an den Lüdenscheid Baskets.


Letzte Saison hat diese Mannschaft den 9. Tabellenplatz belegt. Mit drei Spielern aus Übersee. In dieser Saison plant der Verein mit zwei Amerikanern und zwei Profispielern aus dem Balkan.

Auch die meisten anderen Vereine in dieser Spielklasse gehen mit mehreren Spielern, die ihr Geld mit dem Basketball verdienen, in die Saison. Jochen Kiebel will da nicht mitmischen. „Da können wir in keinster Weise mithalten. Bei uns spielen nur Amateure. Doch da kann auch unser Vorteil liegen, denn bei uns spielen alle aus Spaß am Basketball. Bei den Rahmen- und Trainingsbedingungen muss der Verein noch wachsen, damit wir zumindest hier mit den anderen Vereinen mithalten können.“

Nach Einschätzungen von Basketballexperten ist für den Klassenneuling zwischen Platz 10 und 5 alles möglich.

 


  

Lehrstunde für die RC-Basketballer

In einem weiteren Testspiel mussten die Basketballer des RC Borken-Hoxfeld am Samstag gegen Citybasket Recklinghausen eine auch in dieser Höhe verdiente 59:81-Niederlage einstecken.


Dabei verlief der Start gegen den klassenhöheren Gegner noch vielversprechend (8:3). Doch die Gäste, die auf einige Stammspieler verzichten mussten, kamen immer besser ins Spiel und drehten den Spieß bis zum Viertel-Ende um (14:22). Auch im zweiten Abschnitt dominierte Recklinghausen das Geschehen und nutzte jeden Borkener Fehler konsequent aus.

Egal ob beim Ballvortrag oder beim Rebound: Borken war immer einen Schritt langsamer und musste den Gast bis auf 25:42 wegziehen lassen. Vor allem die fehlende Intensität seines Teams machte RC-Trainer Sebastian Borgmann für den Rückstand verantwortlich.

„Recklinghausen hat aggressiver gespielt, mehr Fouls gezogen und immer den einen Schritt mehr gemacht“. Die Remigianer wirkten dagegen in der ersten Halbzeit etwas schwerfälliger.

 

„Auch aus Niederlagen kann man lernen.“ - Teammanager Jochen Kiebel

 

Zu Beginn des dritten Viertels änderte sich das Bild jedoch. Borken nahm endlich den Kampf an und verkürzte auf 40:48. Doch auch jetzt wusste Recklinghausen eine Antwort und stellte auf Ganzfeldpresse um. Hier wussten beim RCB vor allem die Spieler aus dem zweiten Glied zu selten, wie sie agieren sollten und erlaubten so den Gästen, sich wieder komfortabel abzusetzen. 40:64 hieß es nach 33. Minuten.

Erst so allmählich erkannten die Borkener die Schwächen der gegnerischen Defense und attackierten diese geduldiger. Bis zum Schlusspfiff konnten sie das Ergebnis aber nicht mehr deutlich verkürzen.

Gänzliche unzufrieden war auch Teammanager Jochen Kiebel nicht. „Aus einer Niederlage kann man wesentlich besser lernen, als wenn wir hier den Gegner mit 20 Punkten Differenz schlagen.“

 


 

Basketball-Topspiele in Borken

Von Dienstag bis Donnerstag finden im Rahmen des „White Diamonds Turniers“ in der Sporthalle des Berufskollegs Borken sechs Basketballspiele statt. Bei dem Turnier, das in diesem Jahr in seine 31. Auflage geht, werden sowohl Jugend- als auch Senioren-Mannschaften des RC Borken-Hoxfeld an den Start gehen.

 


Der Höhepunkt in Borken ist am Donnerstag das Spiel des Pro B-Ligisten Hertener Löwen gegen den holländischen Erstligisten Magixx Nijmegen. Heute um 20.30 Uhr und am Mittwoch um 20 Uhr spielt die erste Damenmannschaft des RC Borken-Hoxfeld gegen die Teams aus Riga und Enschede. Für die Truppe von Wim Mekking ist dies eine erste Bewährungsprobe für die neue Saison in der Regionalliga. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Spielplan heute, 16.30 Uhr: U19 w RC Borken-Hoxfeld - Kurzeme. 18.30 Uhr: U18m RC Borken-Hoxfeld - Kurzeme. 20.30 Uhr: Damen: RC Borken-Hoxfeld - Riga.

Mittwoch, 20.30 Uhr: Damen RCB-Hoxfeld - The Jugglers Enschede.

Donnerstag, 18 Uhr: U18m RCB-Hoxfeld - Tonego 65.

20 Uhr: Herren Hertener Löwen - Magixx Nijmegen

 

http://www.whitediamondstwente.nl/

 


 

Starke zweite Hälfte reicht den RC-Basketballern zum Sieg

Die Basketballer vom RC Borken-Hoxfeld gewannen am Samstag ein Testspiel gegen Kamp-Lintfort mit 80:74. Gegen die Gäste, die in der anderen Zweit-Regionalliga-Gruppe auf Punktejagd gehen, brauchten die Remigianer jedoch einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Schnell führte Kamp-Lintfort mit 8:0 und zwang RC-Trainer Sebastian Borgmann zur ersten Auszeit. „Ich habe vor dem Spiel ganz klar gesagt, worauf wir achten müssen und mein Team trottet auf den Platz und macht alles falsch, was man falsch machen kann“, so der Coach. Einzig Steffen Döhler hielt in dieser Phase dagegen und erzielt zehn seiner 14 Punkte im ersten Viertel. Zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Lintforter weiter zu einfachen Punkten und führten mit 36:23, ehe Borken den Rückstand bis zur Pause auf 33:43 verkürzte.

 

Die RCB-Basketballer (hier mit Martin Gruczyk) gewannen gegen Kamp-Lintfort mit 80:74 (33:43). (Foto: Klocke)

 

In der zweiten Hälfte lief es dann runder für die Gastgeber, die das Spiel nun offen gestalten konnten. „Wie schon in den letzten Partien brauchten wir wieder eine Anlaufzeit, bis wir im Spiel waren. Das müssen wir abstellen“, so Borgmann. Sein Team kam bis zum Viertelende auf 57:62 heran und erkämpfte sich im Schlussabschnitt dank eines 10:0-Laufs die erste Führung zum 73:68. Vor allem Miguel Figuero aus der RC-Reserve traute sich endlich etwas zu. Er machte Druck auf die Gäste-Defense, ohne dabei das Auge für den freien Mitspieler zu verlieren. Die knappe Führung wurde anschließend bis ins Ziel gerettet. Sebastian Borgmann: „Mir hat die Einstellung meines Teams zu Beginn ganz und gar nicht gefallen. Vor allem die vielen Ballverluste und die fehlende Ruhe in der Offense waren zum wegschauen. In der zweiten Hälfte haben die Jungs dann aber doch gezeigt, dass sie Basketball spielen können und auch den nötigen Biss haben.“ Am nächsten Wochenende empfangen die Borkener in einem weiteren Test den letztjährigen Tabellenersten aus der 2. Regionalliga, Bayer Uerdingen.

 


 

„Mit dem Test zufrieden“

Mit 55:75 verloren die Basketballherren des RC Borken-Hoxfeld am Wochenende bei Erst-Regionalligisten BG Dorsten. Die Borkener mussten bei diesem Spiel allerdings auf die beiden Urlauber Rob Stearns und Alexander Looks, sowie den verletzten Stefan Mathmann verzichten. Dafür halfen mit Chris Vorholt, Jan Beckmann und Vito Diaferia drei Spieler aus der Reserve aus. Außerdem konnte Magnus Fechtner nach langer Verletzungspause endlich wieder bei einem Spiel mitwirken.


„Wir haben gesehen, dass wir uns erst an die Intensität in diesen Ligen gewöhnen mussten. Aber mit diesem ersten Test kann ich insgesamt zufrieden sein. Zu erwähnen ist noch die Leistung von Chris Vorholt, der auf der schwierigen Aufbauposition einen ordentliche Job gemacht hat“, so Trainer Borgmann nach dem Spiel.

Zu Beginn zeigten die Dorstener klar, wer das Sagen hat und erspielten sich schnell eine Führung. Borken, mit vielen Fehlern in der Offense, ließ den nötigen Biss vermissen.

„Wir müssen uns an diese Intensität gewöhnen. RC-Trainer Sebastian Borgmann.

 

Ganz eklatant die Schwäche beim Rebound. Die Dorstener Center konnten mehrfach nachsetzen und so einfache Punkte erzielen. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gastgeber so eine komfortable Führung.

RC-Trainer Sebastian Borgmann konnte bis dahin nicht gefallen haben, was seine Mannen boten. In der zweiten Halbzeit zeigte sich das Borkener Team dann wesentlich aggressiver als zu Beginn.

In dieser Phase organisierte RC-Aufbauspieler Dennis Dunker sein Team wesentlich besser, was direkt zu guten Möglichkeiten und einfachen Punkten führte. Haris Dzaferagic hatte sich mittlerweile warm geschossen und nutze die sich bietenden Möglichkeiten konsequent aus.

 

Haris Dzaferagic steigerte sich gegen die BG Dorsten in der zweiten Halbzeit , schoss sich quasi warm.

 

Die Folge: Borken konnte die zweite Halbzeit offen gestalten. Die Dorstener reagierten und brachten einige Leistungsträger wieder zurück, doch ändern konnten oder wollten diese am Spielverlauf nicht wirklich etwas. Stattdessen brachten sie den Vorsprung unbeschadet ins Ziel.

 


 

Basketballer verstärken sich auf der Centerposition

Die 1. Basketball-Herrenmannschaft des RC Borken-Hoxfeld hat mit Alexander Looks ihren zweiten Neuzugang verpflichtet. Der zwei Meter große Looks soll Jörg Demes die nötigen Verschnaufpausen auf der Center-Position geben.


„Alex hat im letzten Jahr aufgrund seines Studiums nicht regelmäßig trainieren können und braucht daher noch einige Zeit, bis er wieder voll im Saft steht. Jedoch hat er in den bisherigen Trainingseinheiten und Testspielen immer 100 Prozent gegeben,“ so Trainer Sebastian Borgmann über den Neuen. Er erwartet, dass Looks sich im Laufe der Saison kontinuierlich steigern wird.

Damit hat der Aufsteiger zur 2. Regionalliga auf den großen Positionen den Abgang von Andreas Hesselmann kompensieren können. Das aktuelle Team umfasst elf Spieler, die sich seit dieser Woche in der heißen Phase der Hallenvorbereitung befinden. Die Kaderplanungen sind aber noch nicht abgeschlossen. „Wir werden sehr wahrscheinlich noch einen Spieler demnächst präsentieren“. Genaueres konnte und wollte Borgmann jedoch noch nicht sagen.

 

Alexander Looks soll in der ersten Zweit-Regionalligasaison des RCB eine feste größe im team werden.

 

Am kommenden Wochenende gibt es für seine Mannschaft den ersten richtigen Härtetest. Das Regionalligateam der BG Dorsten empfängt den klassentieferen Aufsteiger aus Borken. Bei den Dorstenern fehlen noch die Importspieler. Trotzdem sieht Borgmann sein Team als klaren Außenseiter.

„Mir war es wichtig, dass wir uns in der Vorbereitung ausnahmslos mit Mannschaften messen, die mindestens unser Niveau haben oder, wie Dorsten, stärker sind als wir“, erklärt der RCB-Coach.

Sein Team sei in den letzten zwei Jahren nur selten über 40 Minuten gefordert worden, was jedoch in der 2. Regionalliga fortan in jedem Spiel der Fall sein wird. „Je eher wir uns an eine höhere Intensität gewöhnen, desto besser“.

 


 

Deutschland bezwingt die Niederlande mit 65:57

Die Tribünen in der Mergelsberg-Sporthalle prall gefüllt, die Stimmung bei den Basketball-Fans bestens: Für viel Begeisterung sorgte am Dienstagabend die deutschen Damen-Basketballnationalmannschaft, die in der Kreisstadt im Rahmen der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation ein Testspiel gegen die Niederlande absolvierte. Auch motiviert durch die lautstarke Unterstützung der Basketballfreunde aus Borken und Umgebung drehten die deutschen Damen richtig auf und rangen den Rivalen aus dem Nachbarland verdient mit 65:57 nieder. Schon im Vorfeld der Partie hatte Bundestrainer Imre Szittya, der gestern die angeschlagenen Stammspielerinnen Katja Bavendam und Anne Breitreiner noch schonte, klare Vorstellungen über das Auftreten seiner Mannschaft: „Wir haben beim internationalen Turnier in Italien gute Ansätze gezeigt, wollen uns aber vor allem im Angriff besser präsentieren und unsere Ballverluste minimieren.“

 

Zufrieden mit ihrer Leistung konnte gestern Abend die deutsche Basketball-Damennationalmannschaft sein. Der Sieg gegen die Niederlande war sicherlich verdient.

 

Diese Vorgaben setzte seine Fünf um und fand gegen die Niederländerinnen, die bereits in der nächsten Woche mit der EM-Qualifikation beginnen, sehr gut ins Spiel. Nach drei Minuten führten die Gastgeberinnen bereits mit 9:0 und der niederländische Coach musste seine Mädels in einer Auszeit erst einmal aufwecken. In der Folgezeit war die Partie ausgeglichener, zur Viertelpause hatte Deutschland aber dennoch mit 17:9 die Nase vorne. Im zweiten Abschnitt leistete sich die DBB-Fünf zunächst eine kleine Kunstpause, kämpfte sich aber zum Viertelende eindrucksvoll zurück in die Partie. Die logische Konsequenz war eine deutliche 36:26-Pausenführung. Die zweite Hälfte eröffnete Doro Richter mit einem erfolgreichen „Dreier“ und bis zur 38. Minute sah auch alles nach einem klaren Erfolg für Deutschland aus. Die Niederlande gaben sich aber nie auf. Bis auf fünf Punkte kam das Team in Orange in der Schlussphase noch einmal heran, konnte den Spieß dann aber doch nicht mehr umdrehen.

 

Den Korb fest im Visier: Die deutsche Romy Bär, die für den französischen Klub Challes les Eaux spielt.

 

Bundestrainer Imre Szittya äußerte sich nach dem ersten Heimspiel seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben dreißig Minuten sehr gut gespielt. Im letzten Viertel haben die Niederlande durch unsere Fehler wieder herangebracht und uns dadurch das Leben unnötig schwer gemacht. Dennoch bin ich mit dem Länderspiel hier in Borken sehr zufrieden: Die Bedingungen waren toll und die Zuschauer haben uns super angefeuert.“

Für Deutschland spielten: Sarah Austmann (9), Stina Barnert, Romy Bär (8), Katharina Fikiel (4), Linda Fröhlich (11), Petra Gläser (9), Lisa Koop, Roli-Ann Nikagbatse, Tina Menz, Dorothea Richter (7), Margret Skuballa (12) und Birte Thimm (5)

Für die Niederlande spielten: Kim Hartmann, Laura Kooij (8), Tanya Broring (22), Sharon Beld, Myrthe Beld (3), Anouk Biesters (5), Jantine Kraak (2), Leonie Kooij (3), Marlous Nieuwveen (8), Charlotte Kromhout, Rachel Roubehie-Fissa (6) und Rianne de Roos

Viertelergebnisse: 17:9, 19:14, 15:15 und 14:19

 

Fotostrecke Borkener Zeitung

 

Fotostrecke Borken-Live

 

Bericht Borio TV

 


 

Viel Lob für den RC Borken-Hoxfeld

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Bereits am morgigen Donnerstag steht für die deutsche Damen-Basketballnationalmannschaft der nächste Ländervergleich an, wenn in Nijmegen/NL erneut gegen die Niederlande zur Sache geht. Weitere Test-Partien stehen gegen Belgien in Mettmann (31. Juli) und Sprimont/BEL (1. August) sowie gegen Rumänien in Bukarest/ROM (5. und 6. August) auf dem Programm.


Zu Gast in Borken war am Dienstagabend auch der Jugendsekretär des Deutschen Basketballbundes (DBB), Uwe Albersmeyer. Und der hatte für das Organisationsteam vom RC Borken-Hoxfeld um David Haesel viel Lob parat: „Der Rahmen in dieser tollen Halle ist gut, die Stimmung bei den zahlreichen Zuschauern ist gut. Es war eine gute Entscheidung, dieses Länderspiel in Borken auszutragen.“

 

Mit 1,97 m die „längste“ Spielerin auf dem Feld: DBB-Centerin Lisa Koop

 

Seltenheitswert hatten zuletzt Auftritte der deutsche Damen vor eigenem Publikum. Am 16. Januar 2009 fand in Saarlouis das bis dato letzte Damen-Länderspiel auf deutschem Boden statt. Vor eineinhalb Jahren reichte der knappe 48:45-Sieg gegen die Ukraine nicht, um sich für die Europameisterschaft 2009 zu qualifizieren. Wenn es in diesem Jahr, unter anderem erneut gegen die ukrainische Mannschaft, um die Tickets für die Europameisterschaft 2011 geht, will die Mannschaft von Bundestrainer Imre Szittya neu angreifen und die Qualifikation schaffen.

Oft werden Basketballspiele auch aufgrund der Körpergröße der einzelnen Spielerinnen entschieden. Der „Länge nach“ endete der Vergleich Deutschland gegen Niederlande gestern Unentschieden, im Schnitt brachten es die Akteurinnen auf 183 cm. Die größte Spielerin auf dem Feld war die deutsche Centerin Lisa Koop vom BC Marburg mit 1,97 cm.

Familientreffen: Der Dortmunder Norbert Thimm, ein ehemaliger deutscher Basketballspieler, beobachtete gestern in der Mergelsberghalle seine Tochter. Birte Thimm, die für NB Oberhausen aktiv ist, wird in der Nationalmannschaft als Forward eingesetzt. Norbert Thimm war 1972 der erste deutsche Nationalspieler, der einen Vertrag im Ausland (bei Real Madrid) erhielt.

Für Stimmung in den Spielpausen sorgten die Cheerleader der „Black Widows“ aus Borken. Als Hallensprecher leistete Phil Dienberg ganze Arbeit, hielt die Zuschauer auf den Tribünen stets auf dem Laufenden.

 


 

Nationalmannschaft verrät ein paar Tricks

Erneut erwies sich die Borkener Mergelsberg-Sporthalle als Sportstätte für großen Sport. Die deutsche Nationalmannschaft der Basketballfrauen hatte vom letzten Samstag bis Dienstag im Trier ihr Trainingslager aufgeschlagen, um sich für die Qualifikationsspiele für die Basketball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Polen vorzubereiten.


Zu verdanken hat der RC Borken-Hoxfeld als Organisator diesen Besuch dem Trainer seiner zweiten Mannschaft und gleichzeitigem Abteilungsvorstandsmitglied David Häsel. Schon seit zwei Jahren versucht der, ein Basketball-Länderspiel nach Borken zu holen und nahm Kontakt mit den Deutschen Basketballbund (DBB) auf. „Jetzt endlich ist es geschafft“, freute er sich. Denn während des Trainingslagers fand auch ein Länderspiel der DBB-Frauen gegen die Niederlande statt.

Für Bundestrainer Imre Szittya bot sich Borken als nahe gelegene Stadt zu den Niederlanden als Trainingsstätte regelrecht an. „Wir wollten eine Stadt in der Nähe zu den Niederlanden, weil wir dann nicht so weit zu unserem Rückspiel fahren müssen“, stellte er fest.

Über die Aufnahme seines Teams in Borken fand er nur lobende Worte. „Wir finden hier optimale Bedingungen vor. Eine helle Halle mit Parkettboden ist genau das Richtige für uns. Daneben sind wir sehr gut untergebracht und haben eine optimale Betreuung.“

Dieser Einschätzung folgte auch Nationalspielerin Tina Menze (demnächst sehr wahrscheinlich in England tätig): „Wir sind hier super aufgenommen worden“, freute sie sich die gebürtige Jenaerin über den Zuschlag für Borken.

 

Ein Gruppenbild mit Erinnerungswert: Der Basketball-Nachwuchs des RC Borken-Hoxfeld mit der deutschen Damen-Nationalmannschaft.

 

Am Sonntagnachmittag war Borkens Basketballnachwuchs mit einem Trainingscamp in das Programm der Nationalmannschaft eingegliedert. Zu ihnen gesellten sich auch einige Jugendliche aus Erle, die von diesem Trainingscamp erfahren und mit dem Fahrrad den Weg nach Borken nicht gescheut hatten.

Der Co-Trainer der Nationalmannschaft Harald Janson (Freiburg) und Athletiktrainer Volkmar Zapf (Bamberg) leiteten für die Youngster eine Trainingseinheit und zeigten ihnen Übungsformen zum Passen, Dribbeln und Werfen.

„Wir wollen euch dahin bringen, wo die Damen bereits sind“, lautete seine Zielsetzung zu Beginn der Übungsstunde. Die Jugendlichen hörten es mit Freude und gaben sich alle Mühe, ihre Fähigkeiten den Übungsleitern zu zeigen. So waren sich Henriette Ehling (11) und Hannah Hying (12) nach der Trainingseinheit auch einig in ihrer Einschätzung: „Wir fanden das Training gut, weil wir hier einige Tricks lernten, die uns im Spiel auch helfen können.“

Besonderen Spaß bereitete den Jungen und Mädchen ein shoot-out der drei längsten Nationalspielerinnen gegen die drei Kleinsten aus dem Camp.

Nach den Übungen stellten sich die Nationalspielerinnen in einer Interviewrunde den Fragen der Nachwuchstalente und gaben anschließend Autogramme, bevor sie selbst in Schweiß treibendes Training einstiegen.

 


 

Nachbarschafts-Duell gegen die Niederlande

Ein Leckerbissen in Sachen Basketball erwartet die heimischen Sportfans, wenn am Dienstag um 19 Uhr in der Borkener Mergelsberg-Sporthalle das Länderspiel zwischen der deutschen Damen-A-Nationalmannschaft und den Niederlanden angepfiffen wird. Seit Samstag weilen die deutschen Nationalspielerinnen im Rahmen eines Lehrgangs in der Kreisstadt, um sich bei intensiven Trainingseinheiten auf die kommende Qualifikation zur den Europameisterschaften vorzubereiten. Zur Freude der Basketballabteilung des RC Borken-Hoxfeld, dem Ausrichter vor Ort, leiteten Co-Bundestrainer Harald Janson und Volkmar Zapf (Athletik-Trainer) am Sonntagnachmittag ein Trainingscamp für die Borkener Mädchenmannschaften, anschließend stand eine Autogrammstunde auf dem Programm (die BZ berichtet auf der Jugendsportseite am Mittwoch).


Richtig ernst wird es für die Truppe von Coach Szittya nun am Dienstag im Testspiel gegen die Niederlande. Man darf gespannt sein, wie sich die deutsche Fünf in der fast ausverkauften Mergelsberg-Sporthalle präsentiert, nachdem man in der vergangenen Woche bei einem Vierländer-Vorbereitungsturnier in Cavalese den zweiten Platz belegte. Hier kassierte man zum Auftakt der Veranstaltung gegen die Türkei nach zwei Verlängerungen eine 60:67-Niederlage. Auch gegen den Gastgeber Italien ging es im zweiten Spiel sehr knapp zu, Deutschland unterlag mit 73:76 (13:20, 18:21, 22:18 und 20:17). In beiden Begegnungen hatten die Deutschen große Probleme gegen die sehr aggressive Ganzfeld-Pressverteidigung - sei es Zonen- oder Mann-Mann-Verteidigung - wodurch etliche Ballverluste resultierten. Ihr drittes Spiel in Cavalese gewannen die deutschen Korbjägerinnen gegen Lettland mit 67:54 (14:24, 17:12, 18:10, 18:8). Mit dem Sieg kam das DBB-Team noch auf Turnierplatz zwei hinter den ungeschlagenen Türkinnen und vor den jeweils punktgleichen Italienerinnen und Lettinnen.

 

Dorothea Richter ist eine feste Größe im deutschen Team. Die Aufbauspielerin war auch schon beim Bundesligisten BG Dorsten aktiv. (Foto: DBB)

 

Stärkste deutsche Akteurin während der drei Turniertage war Centerin Petra Gläser, die in allen Spielen überzeugte und kaum zu ersetzen war. „Mit Anne Breitreiner, Stina Barnert und Katja Bavendam stößt jetzt in Borken noch echte Qualität zum Team, und wir sind froh, dass wir derzeit einen so breiten Kader haben“, blickt Co-Trainer Harald Janson der heutigen Partie gegen die Niederlande positiv entgegen.

 

Für das Basketball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstag, 27. Juli um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr) in der Borkener Mergelsberg-Sporthalle im Trier gibt es noch Karten  an der Abendkasse und im Vorverkauf unter der Email: tickets@rc-borken-hoxfeld.de Preise: Erwachsene 6 Euro, Jugendliche 4 Euro.

 


 

Nationales Flair: Trainingslager in der Mergelsberg-Halle

Am Samstag ist die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Damen in Borken eingetroffen. Sie bezieht in der Kreisstadt ein Trainingslager (die BZ berichtete) und wird am kommenden Dienstag, 27. Juli, um 19 Uhr in der Mergelsberg-Sporthalle eine Vorbereitungsspiel auf die EM-Qualifikation gegen die Niederlande bestreiten.


Für dieses Spiel sind an der Abendkasse der Mergelsberg-Sporthalle noch einige Karten zu haben.

Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann nahm die Nationalmannschaft am Samstagabend im Rahmen eines gemeinsamen Essens mit Vertretern des RC Borken-Hoxfeld offiziell in Empfang: „Die Stadt Borken ist stolz, dass erstmalig eine Nationalmannschaft ein Spiel in der Kreisstadt austrägt. Die Partie wird sicherlich viele Zuschauer auch über die Kreisgrenze hinaus nach Borken locken.“

Am Sonntagnachmittag stand dann ein Trainingscamp für den weiblichen Basketball-Nachwuchs des RC Borken-Hoxfeld auf dem Programm, das vom Co-Trainer der Nationalmannschaft, Harald Janson und Volkmar Zapf, dem Athletik-Trainer der Mannschaft, geleitet wurde (die BZ berichtet auf der Schulze-Sportseite am Mittwoch). Abgerundet wurde der Nachmittag mit einer Autogrammstunde, ehe die Nationalspielerinnen eine weitere Trainingseinheit absolvierten.

Karten für das Spiel können auch unter tickets@rc-borken-hoxfeld.de bestellt werden.

 


 

Damen-Nationalmannschaft ab Samstag in der Kreisstadt zu Gast

 

Der RC Borken-Hoxfeld ist am Dienstag Ausrichter des Basketball-Länderspiels zwischen den deutschen Damen und den Niederlanden.

 

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Damen gastiert vom 24. bis 27. Juli in Borken.
(Fotos: DBB)


Die deutschen Basketballdamen werden bereits am morgigen Samstag in Borken anreisen (abends ist ein gemeinsames Essen mit den RC-Verantwortlichen und Bürgermeister Rolf Lührmann geplant), absolvieren vom 24. bis 27. Juli einen Trainings-Lehrgang in der Mergelsberghalle. Im Rahmen dieser Maßnahme denkt der Deutsche Basketballbund (DBB) auch an den Nachwuchs des RC Borken-Hoxfeld. So findet am Sonntag von 14 bis 16.30 Uhr ein offenes Training für die heimischen U 11- U 17-Basketballerinnen statt, das von Bundestrainer Imre Szittya und zwei bis drei Nationalspielerinnen geleitet wird. Ein tolles Erlebnis für die RC-Spielerinnen, die sicherlich den einen oder anderen tollen Tipp bekommen werden. Ab 16.30 Uhr steht dann in der Mergelsberg-Sporthalle die komplette Nationalmannschaft nebst Trainer- und Betreuerstab zu einer Autogrammstunde zur Verfügung, ehe die deutschen Damen ab 17 Uhr eine Trainingseinheit absolvieren. Für eine gute Viertelstunde sind nach Angaben des DBB basketballbegeisterte Kiebitze eingeladen, das Training von der Tribüne aus zu verfolgen, danach heißt es: „Schotten dicht“, damit Spielerinnen und Trainer „ihre Ruhe haben“, so DBB-Team-Manager Jochen Buschke.

 

Trainiert am Sonntagnachmittag mit dem Borkener Basketball-Nachwuchs: Bundestrainer Imre Szittya.
(Fotos: DBB

 

Damen-Bundestrainer Imre Szittya hat für den Lehrgang und die Länderspiele gegen die Niederlande in Borken und Nijmegen/NL (28. Juli), gegen Belgien in Mettmann (31. Juli) und Sprimont/BEL (1. August) sowie gegen Rumänien in Bukarest/ROM (5. und 6. August) insgesamt vierzehn Spielerinnen nominiert: Sarah Austmann (evo NB Oberhausen), Stina Barnert (TV Saarlouis Royals), Romy Bär (TV Saarlouis Royals), Katja Bavendam (Hondarribia/Spanien), Anne Breitreiner (Club Athletico Faenza/Italien), Katharina Fikiel (ohne Verein), Linda Fröhlich (Ros Caseres Valencia/Spanien), Petra Gläser (ohne Verein), Lisa Koop (BC Pharmaserv Marburg), Roli-Ann Nikagbatse (ohne Verein), Tina Menz (Foto, ohne Verein), Dorothea Richter (TSV Wasserburg), Margret Skuballa (BC Pharmaserv Marburg), Birte Thimm (evo NB Oberhausen). Auf Abruf: Natalie Gohrke (BC Pharmaserv Marburg), Caroline Sterner (SV Halle). Das Team wird betreut von Bundestrainer Imre Szittya, Co-Trainer Harald Janson, Athletiktrainer Volkmar Zapf, Physiotherapeutin Nina Bartsch, Videocoach Helmut Wolf und Teambetreuerin Carina Straßen.

Für das Basketball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Dienstag, 27. Juli um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr) in der Borkener Mergelsberg-Sporthalle im Trier gibt es noch Karten im Vorverkauf unter der Email: tickets@rc-borken-hoxfeld.de Preise: Erwachsene 6 Euro, Jugendliche 4 Euro.

 


 

RC meldet den 1. Neuen

 

Die 1. Herren-Basketballmannschaft des RC Borken-Hoxfeld hat mit Steffen Döhler den ersten Neuzugang für die neue Saison vorgestellt. Der 21-jährige Hünxer, war zuvor beim TV Voerde Leistungsträger in der Ober- und Landesliga. „Ich kenne Steffen seit er in der U18 gegen meine damalige Mannschaft aus Kamp-Lintfort gespielt hat“, sagt Trainer Sebastian Borgmann. „Er hat sehr gute Anlagen und bei weitem noch nicht sein ganzes Potential ausgeschöpft“.


Döhler spielt auf der Centerposition und hat sich schon in der letzten Saison beim Training der Borkener gezeigt. Damals kam ein Wechsel aufgrund persönlicher Probleme nicht zustande. Umso erfreulicher für Borgmann, als sich Döhler im Mai erneut beim Training anbot.

 

Der erste Neue beim RC: Steffen Döhler. Er soll Andreas Hesselmann ersetzen.

 

Doch der Neue muss noch Altlasten aus der vergangenen Saison mit sich herumtragen. In einem hitzigen Spiel hatte Döhler im Februar dem Schiedsrichter den Ball an die Brust geworfen und wurde daraufhin bis zum 3. Oktober 2010 gesperrt. „Ich habe mit Steffen darüber gesprochen und mir seine Sicht der Dinge angehört. Er hat sich reumütig gezeigt und den Aussetzer bedauert, damit ist für uns die Sache aus der Welt. Eigentlich passt diese Aktion gar nicht zu ihm und wird daher ein Einzelfall bleiben“, so Borgmann. Mit Döhler ist ein Ersatz für Andreas Hesselmann, der aus beruflichen Gründen kürzer treten muss und in der nächsten Saison wieder für seinen Heimatverein aus Bocholt aufläuft, gefunden.

 


 

Qualifikationsspiel Jugendoberliga U18m
Sa, 29.05.2010 - 11:00 Uhr
RC Borken-H. - TV Emsdetten 120 : 26 (57:11)


Trotz der diesjährigen Meisterschaft der Borkener U18 Basketballer in der Oberliga, musste man sich in einem Qualifikationsspiel neu für diese Liga qualifizieren. Grund dafür, war das schwache abschneiden der männlichen U16 in der vergangenen Saison.
Zwei Wochen hatte Trainer Dennis Dunker Zeit, seine neuen U18 Spieler auf dieses Spiel vorzubereiten.
Dies geling sehr gut und man ging positiv eingestimmt ins Spiel.
Die Borkener begannen wie die Feuerwehr. Zwei Ballgewinne von Jonas Bongard der dazu auch die Punkte erzielte, brachten die Remigianer schnell in Führung.
Schnell war klar, das der TV Emsdetten an diesem Tag kein würdiger Gegner war.
Bereits nach dem ersten Viertel führte man 37:6. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst entschieden.
Die Borkener konnten munter durchwechseln, so das jeder Spieler reichlich Spielzeit bekam und auch punkten konnte.
In der kommenden Saison wird man nun wieder in der Oberliga angreifen. Trainer Dunker nach dem Spiel: "Emsdetten war heute kein Maßstab für uns aber ich bin mir sicher, dass wir in der kommenden Saison wieder um die Meisterschaft spielen werden".


RC Borken-H.: Klocke (14), Bongard (13), Masser (2), Hartmann (7), Toboll (14), Overwien (2), Wesseling-Effing (17), Niewöhner (17), Mannheims (2), Geldmacher (24), Diaferia (8) 

 

Fotostrecke zum Spiel von Martin Klocke

 


 

Förderverein will die Borkener Basketballer beim Höhenflug unterstützen

 

Die Basketballer des RC Borken-Hoxfeld bleiben auch nach den Feiern anlässlich der Aufstiege der 2. Herrenmannschaft in die Landesliga, der 1. Damenmannschaft in die Regionalliga und dem so gut wie sicheren Aufstieg der 1. Herrenmanschaft in die 2. Regionalliga „am Ball“.
Die Vorbereitungen für ein besonderes Highlight in diesem Sommer (die Deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet vom 24. bis 29. Juli in der Kreisstadt ihre Vorbereitung für die EM und spielt unter anderem am 27. Juli in der Mergelsberghalle gegen die Niederlande) laufen auf Hochtouren. Und auch für einen erfolgreichen Spielbetrieb in der kommenden Saison soll bereits jetzt der Grundstein gelegt werden.

Aus diesem Anlaß wurde der „Förderverein Basketball im RC Borken-Hoxfeld e.V.“ durch die Gründungsmitglieder Dirk Bietenbeck, Sebastian Borgmann, Dennis Dunker, David Haesel, Heiner Kiebel, Jochen Kiebel, Martin Klocke und Thomas Rambo gegründet.

 

Der Förderverein der RC-Basketballabteilung (von links): Schatzmeister Martin Klocke, 1. Vorsitzender Dirk Bietenbeck, 2. Vorsitzender Jochen Kiebel, Schriftführer David Haesel und das 1. Ehrenmitglied, Heiner Kiebel (v. l.)

Durch den Aufstieg der Damen in die Regionalliga (höchste Liga im Westdeutschen Basketballverband) sowie den vorraussichtlichen Aufstieg der Herren in die 2. Regionalliga (zweithöchste Liga im Verband) kommen auf die Abteilung neue organisatorische und auch finanzielle Hürden zu. Dabei haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass auch in der Öffentlichkeit das erfolgreiche Arbeiten positive Resonanz gefunden hat.

Bei besonderen Spielen verwandelten in den vergangenen Jahren über 400 Zuschauer die Mergelsberg-Halle in eine wahre „Festung“. Aber auch im Durchschnitt konnten sich die Borkener über mehr als 200 mitfiebernden Fans freuen.

Der größte Teil der heute aktiven Senioren lernte bereits die ersten Schritte beim RC Borken-Hoxfeld. Dieser Weg soll weiter beschritten beziehungsweise ausgebaut werden.

Ziel des Fördervereines ist es daher, der Abteilung Basketball sowohl organisatorisch als auch finanziell unter die Arme zu greifen. Sei es durch Organisation und finanzielle Unterstützung von Trainingslagern, Jugendcamps, Trainerkosten oder Ähnlichem.

Hierzu wurde bereits bei der Gründungssitzung ein passendes Konzept vorgestellt. Nähere Informationen zum Förderverin findet man in Kürze auch auf der Internetseite www.rc-borken-hoxfeld.de unter der Rubrik Basketball.

 

 


 

 

I. Herren mit erster Neuverpflichtung

 

Am 1. Mai beendeten die Basketball-Herren vom RC Borken-Hoxfeld die Saison mit einem Heimerfolg gegen den Oberliga-Meister und Aufsteiger UBC Münster II. Bereits vorher stand fest, dass die Kreisstädter als Vizemeister durchs Ziel gehen und damit zu 99,9 Prozent ebenfalls den Aufstieg in die 2. Regionalliga sicher haben. Die RC-Verantwortlichen: „Wir planen ganz fest für diese Spielklasse. Es müsste wirklich schon ganz komisch laufen, dass wir als bester Oberliga-Zweiter nicht aufsteigen. Eine endgültige Entscheidung fällt jedoch erst am 1. Juni. Dann wird sich auch entscheiden, ob unsere Damenmannschaft als Oberliga-Zweiter den Sprung in die Regionalliga schafft.“

 

Die Nachfolge von Jochen Kiebel (l.) als Trainer der Borkener Basketball-Herren tritt Sebastian Borgmann an.
(Foto: Klocke)

 

Und nach dem Rücktritt von Erfolgstrainer Jochen Kiebel, der in der kommenden Spielzeit als Sportlicher Leiter fungiert, ist man auf der Suche nach einem neuen Coach bereits fündig geworden. Die Verantwortung an der Linie trägt in der kommenden Saison 2010/2011 Sebastian Borgmann. Borgmann ist im Trier keine unbekannte Größe. Er trainierte bereits zwei Jahre lang die Borkener Damenmannschaft, um dann für ein Jahr zu NB Oberhausen zu wechseln. Hier war er in der abgelaufenen Spielzeit für die zweite Damenmannschaft verantwortlich, führte die Reserve des Bundesligisten in der Regionalliga auf den dritten Platz. Aus zeitlichen Gründen - vor allen Dingen die langen Fahrten zum Training machen ihm zu schaffen - wird der in Borken wohnhafte Borgmann nun sein Engagement in Oberhausen beenden und freut sich auf seine Premiere im Herren-Basketballbereich: „Ich denke, dass der Kader bis auf Center Andreas Hesselmann zusammen bleibt und wir somit stark genug sind, den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga zu schaffen. Das ist jedenfalls unser großes Ziel. Mehr wird nach zwei Aufstieg in Folge wohl nicht möglich sein, denn finanziell können wir mit anderen Klubs nicht mithalten. Borgmann plant zudem, Spieler aus der ersten Mannschaft und aus der Jugend an die Erstgarnitur heranzuführen. Auch werden noch Gespräche mit auswärtigen Spielern geführt, die den Kader weiter verstärken wollen. Hierfür sind auch vier so genannte „offene Trainingseinheiten“ am 20., 27. und 31. Mai sowie am 3. Juni geplant.

 


 

RC-Reserve sichert sich die Meisterschaft

 

Bezirksliga 13 Herren

Sa. 01.05.2010 16 Uhr

RC Borken Hoxfeld II – Hertener Löwen III 82:50 (19:17; 18:14; 22:10; 23:9)

 

Die Ausgangslage war vor dem letzten Saisonspiel der heimischen Bezirksliga - Basketballer klar. Mit einem Sieg könnte man die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Landesliga feiern, bei einer Niederlage würde man nur 2. werden und den Aufstieg verpassen.

Vor eigener Kulisse wollte man daher von Beginn an gegen die Drittvertretung der Hertener Löwen (das Hinspiel ging mit 51:71 deutlich an die Hertener) aggressiv zu Werke gehen.

Seine ganz besondere Form bewies hierbei Heiner Holtkamp, der direkt im ersten Angriff einen erfolgreichen 3-Punkte-Wurf verbuchen konnte. Die erfahrene Mannschaft aus Herten hielt aber dagegen und konnte sich sogar Mitte des Viertels auf 5 Punkte absetzen.

Die Borkener Mannschaft ließ sich aber nicht beirren, kämpfte sich wieder heran und mit weiteren zwei erfolgreichen 3-Punkte-Würfen von Holtkamp wurde bis zum Viertelende ein 2-Punkte Vorsprung herausgespielt.

Im 2.Viertel hielten die Borkener das Tempo hoch, versuchten immer wieder mit Schnellangriffen den Gegner müde zu laufen, was dann in einem 6-Punkte Vorsprung zur Halbzeit resultierte.

In der Halbzeitpause forderte Trainer Haesel seine Mannen nun auf, auch die 2.Halbzeit möglichst schnell zu gestalten, da Herten bereits Probleme mit dem hohen Tempo zeigte.

Das 3.Viertel (wiederum eröffnet mit einem 3-Punkte Wurf von Holtkamp) brachte dann auch die Vorentscheidung. Borken setzte sich Punkt um Punkt ab und ging mit einem beruhigenden

18 Punkte Vorsprung ins letzte Viertel.

Hier ergab sich Herten dann in eine am Ende deutliche 82:50 Niederlage.

„Das Ergebnis am Ende fiel wohl deutlicher aus, als es zunächst aussah, das war der verdiente Lohn für das Tempo, welches wir von Beginn an anschlagen wollten. Auch wenn die Punkteverteilung heute nicht so ausgeglichen war, wie wir es bereits gezeigt haben, konnte jeder auf dem Spielfeld überzeugen.“ resümiert Trainer Haesel nach dem Spiel. „Besonders erfreulich an dem am Ende deutlichen Ergebnis war für mich, dass ich so die Möglichkeit hatte Holtkamp, Schulze-Selting und Passerschröer bereits einige Minuten vor dem Ende vom Spielfeld zu holen, damit sich diese 3 Ihren „persönlichen Applaus“ vom Publikum abholen konnten. (Holtkamp und Schulze Selting stehen ab der nächsten Saison nur noch der 1.Mannschaft zur Verfügung, Passerschröer wird berufsbedingt kürzer treten müssen). Diese 3 Spieler waren schon echte Stützen in einer durchweg homogenen Mannschaft. Am Ende bin ich auch ein wenig traurig, diese tolle Mannschaft nun wieder abzugeben. Die Arbeit hat einen Riesenspaß gemacht, und mit dem Aufstieg in die Landesliga haben wir uns selbst das größte Geschenk gemacht. Nun heißt es auch für die zweite Mannschaft auf das nächste Jahr zu schauen, einen neuen Trainer zu finden und die Abgänge zu kompensieren. Aber daran werden wir alle heute abend wohl nicht mehr denken, nun werden wir zunächst mal diesen tollen Erfolg feiern.“

 

Die Meistermacher: Bezirksliga-Meister und Aufsteiger zur Landesliga: Der RC Borken-Hoxfeld II

 

Es spielten : Hoffboll,J., Beckmann,J., Figueiredo,M. (2), Weinbender,J. (2), Weinbender,L. Schulze-Selting,S. (14), Passerschröer,J. (12), Schweers,L. (18), Hampf,A. (7/1Dreier), Nienhaus,S. (3), Holtkamp,H. (22/5), Diaferia,V. (2)

 

Fotostrecke zum Spiel von Martin Klocke

 

Tabelle zum Saisonende

 

 


 

 

Und noch ein RC-Aufstieg!

U 11-Jugendregionalliga 2

RC Borken-Hoxfeld - Rheinhausen 81:42 (26:10, 16:9, 17:11 und 22:12)
Die Vorzeichen für einen guten Abschluss der Regionalligasaison waren alles andere als gut. So fehlten bei den Kreisstädterinnen die starken Spielerinnen Mathilda Kämper und Johanna Heinz.

Von Beginn an setzte der Gastgeber jedoch seine Gegnerinnen über eine konzentrierte Defense unter Druck. Die ballsichere Lena Schulz verteilte die Bälle und die Centerspielerinnen Vicky Bietenbeck und Martha Middeler dominierten unter den Körben.

Schnelle Angriffe führten ebenso wie gelungene Positionsangriffe zu sicheren Körben.

Die Zuschauer sahen eine von beiden Mannschaften hochklassig geführte Partie, wobei der RC Borken-Hoxfeld jedoch aufgrund einer besseren Teamleistung klar überlegen war und mit einem deutlichen 81:42 als Regionalliga-Dritter die Saison beendete.

 

Beenden die Saison nach dem Sieg gegen Rheinhausen als Regionalliga-Dritter: Die U 11-Mädchen des RC Borken-Hoxfeld.

RC Borken-Hoxfeld: Lena Schulz (22 Punkte), Vicky Bietenbeck (21), Henriette Ehling (2), Helena Beuing (9), Joelle Hilgenberg (8), Annika Bonhoff (2) und Martha Middeler (17).

U12 offene Regionalliga
Relegationsspiel
UBC Münster - RC Borken-Hoxfeld 35:50 (10:8, 14:7, 18:11, 8:9)


Durch eine starke kämpferische Teamleistung konnte die U12-Mannschaft des RC Borken-Hoxfeld überraschend beim UBC Münster gewinnen und hat damit die Berechtigung, in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen.

 

Die U12 (hier mit Trainer Rambo) schaffte in Münster die Qualifikation für die nächste Regionalliga-Saison.

In einem hektischen Spiel, in dem jegliche Ungenauigkeit vom Schiedsrichter abgepfiffen wurde, führte der RC Borken-Hoxfeld von der fünften Minute an und verlor diese Führung bis zum Abpfiff nicht mehr. Der Schlüssel zum Erfolg war wieder einmal eine starke Verteidigung mit der man kaum einfache Körbe der Domstädter zuließ. Nach über zwei Stunden freuten sich die Borkener Basketballer über einen verdienten Erfolg.

RC Borken-Hoxfeld: Simon Rambo (2 Punkte), Lena Schulz (4), Justus Hölscher (4), Rudy Schneider (8), Jan-Nick Nienhaus, Johanna Heinz (16), Helena Beuing (10), Vicky Bietenbeck (6), Tim Sanders.

 

 


 

 

Der Zweite schlägt den Meister

Oberliga Männer, 4
RC Borken-Hoxfeld - UBC Münster II 78:67 (18:16, 22:19, 15:20, 23:12)


Meister und Vizemeister trafen am 1. Mai in der Mergelsberg-Sporthalle zum letzten Pflichtspiel der Serie 2009/10 aufeinander. Bis zu diesem Tag hatte Münster nicht eine einzige Partie verloren, Borken - die Mannschaft machte vor einer Woche mit 100:52 in Havixbeck den 2. Platz sicher, kassierte in dieser Saison drei Niederlagen, unter anderem in der Hinrunde eine klare Schlappe in Münster. 

Dafür revanchierten sich die Kiebel-Schützlingen am Samstag. Vor allem zur Freude ihres Trainers Jochen Kiebel, der zum letzten Mal als Coach auf der Bank saß und mit Ehrenpokal- und Ehrentrikot verabschiedet wurde.

Das ganz besondere Geschenk aber war zuvor der Sieg seiner Truppe. „Es war von uns ein überragendes Spiel, wir haben im Gegensatz zum Hinspiel den Kampf angenommen. Und waren von der ersten bis zur letzten Sekunde hellwach,“ lobte der Coach anschließend seine Truppe.

In einer Begegnung auf Augenhöhe war der entscheidende Faktor die mannschaftliche Geschlossenheit. Bei Borken punkteten gleich fünf Spieler zweistellig. Herausragend zum Abschluß die Leistung von Rob Stearns. Der US-Boy, der erst vor einer Woche seine Zusage für ein weiteres Jahr im RC-Trikot gegeben hatte, lief in der zweiten Halbzeit zu großer Form auf, machte hier 19 seiner insgesamt 23 Punkte.

 

Dynamisch wie man das von ihm gewohnt ist trug auch Dennis Dunker seinen Teil dazu bei, dass der Meister UBC Münster II am 1. Mai seine allererste Saisonniederlage am allerletzten Spieltag kassierte.

 

Mit diesem Sieg, vor wieder einmal einem grandiosem Publikum (knapp 450 Zuschauer), bleiben die Borkener Basketballer seit nun zweieinhalb Jahren im Meisterschaftswettbewerb zuhause ungeschlagen. 

RC Borken-Hoxfeld: Stearns (23/3), Dunker (14/2), Dzaferagic (5/1), Demes (12/2), Kunzendorf, Bosse (15), Holtkamp (12/1), Krechting, Gruczyk, Flemming, Mathmann.

 

Zuschauer: 450